Kollektivvertrag metallgewerbe beschäftigungsgruppe

Im Mai 2012 unterzeichneten die Sozialpartner der deutschen Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg einen neuen Tarifvertrag. Die Beschäftigten in der Industrie erhalten Lohnerhöhungen, und die Vereinbarung sieht auch neue Regelungen für Leiharbeitnehmer und Auszubildende in metallverarbeitenden Betrieben vor. Sie hat eine Laufzeit von 13 Monaten und dient als Pilotvereinbarung für andere Regionen. Ende desselben Monats wurde außerdem eine gesonderte Vereinbarung über Leiharbeitnehmer in der Branche geschlossen. Bei der jüngsten Tarifrunde in der deutschen Metall- und Elektroindustrie standen vier Themen auf der Tagesordnung der Sozialpartner; Löhne, Leiharbeit, Lehrlinge und demografischer Wandel. Die NEUE Gehaltsregelung sieht neue Formerfordernisse für All-in-Verträge vor, die eine detaillierte Aufschlüsselung enthalten müssen. Sie müssen die Höhe des Grundgehalts für die normale Arbeitszeit, die Höhe der Pauschalzahlung und die Bestandteile des Gehalts angeben (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Überstunden an Sonn- und Feiertagen), ob Provisionen, falls vorhanden, verwendet werden, um andere Bestandteile des Entgelts zu decken, und wenn ja, welche und andere Bestandteile des Gehalts, wie z. B. spezielle Zuschläge und die Gesamtvergütung (mit Ausnahme der Arbeitnehmer, die Provisionen erhalten). Eine jährliche Deckungsberechnung ist obligatorisch und muss den Mitarbeitern im ersten Quartal des Folgejahres vorgelegt werden. Am 19. Mai 2012 begrüßte der Vorsitzende von Südwestmetall, Rainer Dulger, den jüngsten Kompromiss in der Metallindustrie (siehe Pressemitteilung).

Seiner Ansicht nach ließ die neue Vereinbarung den Unternehmen Raum, flexibel mit den Vorschriften über die Bindung neu qualifizierter Lehrlinge und die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern umzugehen. Der Südwestmetall-Vorsitzende betonte zudem, dass die Lohnerhöhung von 4,3 Prozent die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Branche widerspiegele, von der die Beschäftigten profitierten. Wenn Sie ein Unternehmen in den Niederlanden führen, müssen Sie möglicherweise mit einem Tarifvertrag arbeiten (Collectieve Arbeidsovereenkomst, CAO). CAOs sind Tarifverträge zwischen Arbeitgebern (oder Arbeitgeberverbänden) und Gewerkschaften über Löhne und andere Beschäftigungsbedingungen. Die kürzlich geschlossene Vereinbarung ermöglicht die uneingeschränkte Entsendung von Leiharbeitnehmern in jedem Unternehmen für 18 Monate. Nach Ablauf dieser Frist muss das Unternehmen prüfen, ob der betreffende Leiharbeitnehmer einen direkten unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten kann. Auch wenn die Arbeitgeber noch bis Dezember 2021 Zeit haben, das NEUE Gehaltssystem umzusetzen, sollte die Umstellung rechtzeitig geplant werden. Jeder einzelne Mitarbeiter muss einer neuen Beschäftigungsgruppe zugeordnet und neu klassifiziert werden. Der neu ausgestellte “Dienstzettel” muss die neuen Formvorschriften für All-in-Gehälter erfüllen. Die Abstimmung mit dem Betriebsrat sollte, falls vorhanden, im Zeitplan berücksichtigt werden. Die acht Gehaltspläne für zwei Kategorien des OLD-Gehaltssystems wurden auf einen einheitlichen Gehaltsplan reduziert, der für alle Beschäftigten im Handelssektor in ganz Österreich gilt.

Die sechs ehemaligen Beschäftigungsgruppen wurden auf acht (A bis H) aufgestockt, die allgemeiner und abstrakter formuliert sind. Das Anfangsgehalt wurde angehoben, und als Ausgleich wurde die Einkommenskurve abgeflacht. Heute gibt es nur noch fünf Gehaltsstufen (außer in den Beschäftigungsgruppen A und B), so daß innerhalb einer bestimmten Beschäftigungsgruppe nach drei, sechs, neun bzw. zwölf Jahren nicht mehr als vier schrittweise Schritte möglich sind. Zur besseren Orientierung wurde jeder Beschäftigungsgruppe beispielhafte Referenzfunktionen (typische Tätigkeiten) auf Basis von sieben Arbeitsbereichen (Beschaffung, Vertrieb & Vertrieb, Kauf- & Verwaltungsdienstleistungen, Marketing & Kommunikation, Logistik, technischer Service, IT) zugewiesen.

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